Tragikomödie,
D 2012, ca. 76 Min
Der
Bankangestellte Sven lebt zurückgezogen mit seiner demenzkranken Mutter
Edeltraut. Sie teilen ihre Zeit und auch das Bett. Während Sven arbeitet,
übernimmt Daniel die Betreuung. Als Edeltraut ihn eines Tages auf den Balkon aussperrt
und sich aus dem Staub macht, gehen die beiden Männer auf die Suche nach ihr.
Was sie finden, ist nicht nur Edeltraut, sondern eine Zuneigung zueinander, die
das Leben der Beiden völlig durcheinander bringt.
Mit dem Mut
zur Improvisation und Reduktion auf das Wesentliche verzichtet dieser Film
einfach auf alles, was man sowieso ständig um die Ohren gehauen bekommt:
gängige Schönheitsideale, abgeschmackte Beziehungsklischees, melodramatische
Coming-out-Szenen... In nur zwei Monaten von der Idee bis zum Film: Gemacht
quasi ohne alles, was man üblicherweise braucht, um einen Film zu drehen. Auf
Festivals wird er dafür gefeiert, unter anderem mit dem Jurypreis der lesbisch
schwulen Filmtage Hamburg.

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