AUS 2015, ca. 85
Min, Englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
In einer Zeit,
in der die Welt noch immer die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Familien
in Frage stellt, nimmt uns GAYBY BABY mit in das Zuhause von vier Kindern
homosexueller Eltern. Jeder von ihnen kämpft mit den kleinen Schwierigkeiten,
die das Erwachsenwerden so mit sich bringt und um das Unverständnis der
Gesellschaft für ihre Familien.
Allein unter
Frauen versucht GUS für sich herauszufinden, was es bedeutet ein „Mann“ zu
sein; EBONY sucht ihre Stimme als Sängerin und einen Ort, wo ihre homosexuelle
Familie akzeptiert wird; MATT fragt sich wie der Gott, den seine lesbischen
Mütter anbeten, diese gleichzeitig in die Hölle verdammen kann; und GRAHAM
kämpft mit einer Leseschwäche und mit dem Umzug der Familie nach Fidschi, wo
Homosexualität gesellschaftlich nicht akzeptiert ist.
Aus der
Perspektive der Kinder erzählt, ist GAYBY BABY ein lebendiges, bewegendes
Portrait von Regenbogenfamilien, das einen erfrischend ehrlichen Blick auf das
wirft, was wirklich zählt im Leben. Familie ist eben mehr als „Vater, Mutter,
Kind“.
Nach dem Film sprechen wir mit einer
Mitarbeiterin des Pflegekinderdienstes der Stadt Braunschweig und mit
Pflegeeltern über Regenbogenfamilien: Was hat sich in den letzten Jahren in
Braunschweig getan und wie ist die Situation heute?

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