Teddy-Award
2014 für den besten Dokumentar/Essay-Film
Das schon in
den 1940er Jahren gegründete Netzwerk um die Zeitschrift “Der Kreis“ blüht in
der Nachkriegszeit zu einem international beachteten Underground-Club auf. Auf
legendären Maskenbällen in Zürich leben Besucher aus ganz Europa ihr
selbstbestimmtes Anderssein. Hier verliebt sich 1956 der schüchterne Lehrer
Ernst in den Travestie-Star Röbi Rapp.
Während die
Schweizer Polizei dazu übergeht, die Zürcher Homosexuellen zu registrieren und
Angst und Erpressung die bürgerliche Existenzen der
"Kreis"-Mitglieder zu zerstören drohen, gehen Ernst und Röbi eine Liebesbeziehung
ein, die ein ganzes Leben lang halten wird. "Wir sind doch keine
Verbrecher", sagt Ernst zu Röbi. Sondern zwei von vielen Menschen, die für
ihr Leben und ihre Liebe kämpfen.
Stefan Haupts
neuer Film zeigt das faszinierende Universum einer der ersten schwulen
Communitys. Eindrucksvolle Gesprächsdokumente mit Ernst und Röbi bereichern die
Inszenierung ihrer Liebesgeschichte, die jahrzehntelang ein gesellschaftliches Tabu
war.

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